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[Rezension] Mein Sommer auf dem Mond - Adriana Popescu


Infos zum Buch:
Autor/-in: Adriana Popescu
Preis: 13,00€
Seitenanzahl: 400
Verlag: cbt
Reihe: Einzelband

Klappentext:
Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört. Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin - alles nur Fassade ...... und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe...

Erster Satz:
">>Es sieht gar nicht aus wie eine ... eine ...<< Meine Mutter betrachtet das große Gebäude vor uns und versucht dabei, die richtigen Worte zu finden."

Meine Rezension:
Eigentlich kannte ich dieses Buch gar nicht bis eine Freundin es mir vorgestellt hat. Doch als ich es angefangen habe zu lesen, wusste ich immer noch nicht, was mich in dieser Geschichte erwarten wird. Ich habe es einfach lesen wollen, weil es schön sein sollte. Und ich bin glücklich, dass ich in diese Geschichte eintauchen durfte.

Fritzi muss den Sommer über auf Rügen verbringen, um genau zu sein auf dem Sonnenhof, eine Psychatrie für Jugendliche. Warum genau sie dorthin muss, weiß man nicht sofort, hat aber eine Ahung. Sie soll den Sommer über lernen, mit ihren Panikattacken umzugehen. Doch das soll sie nicht alleine, sie ist in der Therapiegruppe der Astronauten. Sie sind vier Jugendliche, die alle mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben, aber zusammen lernen sollen, damit klar zu kommen.
Basti ist nicht zum ersten Mal im Sonnenhof, er war letztes Jahr schon mal da, aber er ist immer noch krank. Auch wenn er auf sein Team offen und selbstbewusst wirkt, so ist er jedoch nicht. Ihm geht es schlechter als er die anderen wissen lässt.
Tim und Sarah machen das Astronauten Team komplett, zu viert sind sie eine explosive Mischung, sie müssen lernen, sich aufeinander zu verlassen und sich zu vertrauen, sich zu öffnen. Schneller als ihnen lieb ist, werden sie ein eingeschworenes Team, doch kann das wirklich gut gehen?

Die Geschichte ist super sampft und einfühlsam geschrieben, sie trifft genau den richtigen Ton für dieses Thema. Man wird emotional angesprochen und mitgerissen. Die Autorin weiß mit Worten umzugehen, man fühlt sich trotz des schwierigeren Themas geborgen.
Dadurch, dass die Geschichte sowohl aus Fritzis als auch Bastis Sicht geschrieben ist, kann man sich gut in die Astronauten hineinversetzen und fühlt sich verstanden.
Durch die recht kurz gehaltenen Kapitel kann man immer gut eine kleine Verschnaufpause machen, wenn man von den Gefühlen überwältigt wird.

Fazit:
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus! In diesem Band kann man viel über die Freundschaft lernen und kann über seine vielleicht nicht so wichtigen Probleme nachdenken. Die Astronauten öffenen einem die Augen!

5 von 5 Punkten

Kommentare

  1. Hallo :)

    Es ist eine ganze Weile her, seitdem ich ein Buch der Autorin gelesen habe, aber der Titel und das Cover haben mich neugierig gemacht. Eine solche Thematik hätte ich auf den ersten Blick aber nicht erwartet und bin positiv überrascht. Ich arbeite selbst als Psychologin, deshalb spricht mich die Thematik sehr an. Natürlich finde ich es immer wichtig, dass psychische Störung auch authentisch abgebildet werden, aber das scheint der Autorin hier ja gelungen zu sein. Schön.

    Danke für den Lesetipp, ich werde das Buch auf alle Fälle genauer unter die Lupe nehmen und vielleicht landet es sogar auf meiner Wunschliste :)

    LG paperlove

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