[Rezension] Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow - Rainbow Rowell

 
Infos zum Buch:
Autor/-in: Rainbow Rowell
Preis: 19,95€
Seitenanzahl: 528
Verlag: dtv
Reihe: Einzelband

Klappentext: 
Liebe, Freundschaft, ein Auserwählter und viel Magie
Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz - Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan - ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.

Erster Satz:
"Ich gehe allein zur Bushaltestelle. "

Meine Rezension:
"Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" ist die Fanfiction, die die Protagonistin Cath aus dem Buch "Fangirl" schreibt. In "Fangirl" konnte man schon mal ein wenig die Charaktere kennenlernen, da sie immer wieder zur Sprache kommen. Doch mit dem Lesen dieses Buches waren mit die Charaktere jedoch erst einmal fremd, obwohl ich kurz vorher noch "Fangirl" gelesen hatte. Aber Simon und Baz spielen dort nur eine untergeordnete Rolle und in diesem Buch sind sie die Protagonisten.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht, da ich mich erst einmal an Simon und seine Freunde Baz, Penelope und Agatha gewöhnen musste. Man bekommt sie nicht so vorgestellt, wie man es vielleicht mit anderen Charakteren aus anderen Büchern gewohnt ist, sie agieren miteinander, weil sie schon viele Jahre zusammen zur Schule gehen und sich kennen. Für mich als Leser war es dann etwas schwieriger, die Charaktere kennenzulernen, da man in ihre Unterhaltungen, Geheimnisse und Beziehungen zueinander nicht sofort einbezogen wurde und sich so selbst alles zusammenreimen musste. 

Protagonist Simon Snow ist ein Waisenkind, aber auf ihm lastet die Prophezeihung, der größte Magier aller Zeiten zu sein. Das Problem dabei aber ist: er hat seine Zauberkraft nicht unter Kontrolle. Doch seine beste Freundin Penelope hält zu ihm, sie ist clever und seine Ansprechpartnerin in allen Dingen. 
Sein Zimmergenosse Baz, mit dem er schon seit Jahren immer aneinandergerät, scheint ein Vampir zu sein, verbirgt dieses Geheimnis aber vor ihm. Täglich geraten die beiden Jungen aneinander, doch als Baz Mutter Simon den Auftrag erteilt, zusammen mit ihrem Sohn ihren Mörder zu finden, schließen die beiden Jungen einen Waffenstillstand. Zusammen mit Penelope wollen sie den Mörder finden, auch wenn sie auf sich allein gestellt sind und keinem in der Sache vertrauen.

Die Sprache des Buches ist jugendlich gehalten, sodass man alles gut versteht. Jedoch ist der Schreibstil erst einmal gewöhnungsbedürftig, da die Sätze alle sehr kurz gehalten sind und auf mich dadurch abgehackt wirkten. Die Geschichte wird größtenteils von Simon erzählt, aber auch Baz, Penelope und Agatha bekommen Sprachanteile.

Aber als ich erst einmal mit den Personen und auch der Sprache vertraut war, wurde die Geschichte besser und es machte Spaß, die Entwicklung der Personen und die Entwicklung der Handlung zu verfolgen. Man selbst versucht ebenfalls zu erraten, wer der Mörder von Baz Mutter ist. 
Auch die Liebesgeschichte, die dieses Buch bereithält, gibt der Geschichte einen gewissen Charme. Doch allgemein konnte mich die Geschichte nicht vollkommen überzeugen, sondern hält sich im Mittelmaß.

Fazit:
"Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" ist eine nette Geschichte, die die Geschichte zu "Fangirl" gut abrundet, doch für mehr konnte die Geschichte mich nicht gewinnen.

3 von 5 Punkten

Kommentare:

  1. Hallo Caro =)

    Für mich hatte das Buch auch so seine Ecken und Kanten. Gerade am Anfang hab ich mich etwas schwer getan und den Charakter Simon Snow fand ich etwas schwach. Baz dagegen fand ich super. Er war derjenige, der mich an die Seiten gefesselt hat.

    LG
    Anja

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    1. Baz war echt witzig, er konnte mich auch sehr amüsieren :D

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