[Rezension] Der Libellenflüsterer 07 - Monika Feth



Infos zum Buch:
Autor/-in: Monika Feth
Preis: 10,99€
Seitenanzahl: 528
Verlag: cbt
Reihe: Jette Trhiller
1. Der Erdbeerpflücker
2. Der Mädchenmaler
3. Der Scherbensammler
4. Der Schattengänger
5. Der Sommerfänger
6. Der Bilderwächter
7. Der Libellenflüsterer

Achtung es handelt sich um den 7. Band einer Reihe!

Klappentext:
Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Als sie für einen Artikel zum Thema Tierquälerei recherchiert, wird sie mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur...

Erster Satz:
"Beim Laufen stlle ich mir immer vor, hinter den Feldern sei das Meer."

Meine Rezension:
Nach langer Zeit gibt es endlich wieder einen Jette-Thriller! Wieder einmal begibt man mit der jungen Frau auf unsicheres Terrain.

Zu Beginn bekommt man wieder einmal einen kleinen Überblick über die Charaktere und deren Verhältnisse zueinander, sodass man sich wieder in die Umgebung einfinden kann. In dieser Geschichte spielen von unseren Bekannten Personen Jette und Merle die größte Rolle.
Aber auch der bereits bekannte Kommissar Bert Melzig ist wieder dabei.

Natürlich dürfen auch weitere Charaktere nicht fehlen, um die es in diesem Buch geht. Wir lernen eine junge Försterfamilie kennen, Abel kennt seinen Wald in und auswendig, er ist gewalttätig und aggressiv. Seine Frau schlägt er, sie versucht ihm nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen, traut sich aber nicht, auch ihm zu widersetzen. Ihre gemeinsame fünfjährige Tochter ist ist stumm und spricht nicht. Auch wenn sie das Wichtigste für ihn ist, bringt ihn das oft zur Weißglut.
Die Familie wird von einem Sozialarbeiter betreut, der sich um Los Verhalten sorgt. Als dieser dann spurlos verschwindet, wird die Polizei aufmerksam.

Merle, Jettes Freundin, nimmt ebenfalls Kontakt mit Abel auf, da sie einen Artikel für den Tierschutz schreiben möchte. Abel ist vor einigen Jahren schon einmal ins Visier der Tierschützer geraten, da einer seiner Hunde auf schreckliche Art und Weise gestorben ist. Diesem geschehen will Merle auf s den Zahn fühlen, jedoch bringt sie das in größte Gefahr!

Wie wir es schon von der Autorin kennen, thematisiert sie ein Thema, was in der Gesellschaft oft verdrängt wird. Hier will sie ihren Lesern an das Thema häusliche Gewalt heranführen und die Augen öffnen, was ihr auch gelingt.

Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven in der 3. Person. So bekommt man von allen Seiten mit, was die jeweiligen Charaktere denken und fühlen, kann ihre Handlungen nachvollziehen. So wird immer ein hijer Grad an Spannung aufgebaut, man bangt mit den Charakteren.

Fazit:
Wieder einmal ein gelungener Thriller von Monika Feth, der ein aktuelles Thema abspricht und gut verarbeitet.

4 von 5 Punkten

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