[Rezension] Das Feuermädchen 01 - Martina Fussel


Infos zum Buch:
Autor/-in: Martina Fussel
Preis: 3,99€
Seitenanzahl: 525
Verlag: Carlsen Impress
Reihe: Feuermädchen-Trilogie?

Klappentext:
Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element - dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte...

Erster Satz:
"Vorsichtig setzte mich mein Vater auf dem weichen Untergrund ab und kontrollierte, ob meine Augenbinde noch richtig platziert war."

Meine Rezension:
Wir tauchen ein in eine Welt, in der es vier Völker nach den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft gibt. Die Völker jedoch stehen in Feindschaft zueinander.
Die Menschen können bestimmte Begabungen haben, die durch die Familie vererbt wurden, wie zum Beispiel die Schnelligkeit oder das Heilen. Es gibt aber auch ein paar Bewohner, die von ihrer Göttin beschenkt werden mit der Fähigkeit, ihr Element zu bändigen, und einer weiteren Eigenschaft. Sie gelten in ihrem Dorf als etwas Besonderes.

Hauptsächlich befindet man sich in dem Dorf der Jiri, das Volk vom Element Erde. Dort lernt man die junge Shaani kennen, die gerne in ihrem Dorf lebt, auch wenn sie anders als die Bewohner ist. Die Jiri haben üblicherweise braune Haare und Augen, Shaani jedoch hat rote Haare und blaue Augen, außerdem fehlt ihr jedes Talent zum Erdbändigen. Doch sie lebt gerne mit ihrem Vater und ihrem besten Freund Barein zusammen, bis sie eines Tages Sehnsucht nach dem Meer, dem Land der Amaren, hat und dort auf Faro, einen Krieger, trifft und von jetzt auf gleich fasziniert von ihm ist.

Als Faro dann plötzlich im Dorf auftaucht, treffen die beiden sich heimlich und üben an Shaanis Begabungen, die mit dem Feuer zu tun haben. Barein merkt, dass Shaani ein Geheimnis vor ihm hat, als er erfährt, dass es Faro ist, ist er sehr enttäuscht, da er in sie verliebt ist. Dann ist da auch noch Faros Freundin Lani, eine Uhura (Element Luft), die die Verbindung zwischen Faro und Shaani ebenfalls nicht gutheißt.
Doch die vier müssen zusammenhalten auf der Suche nach der Wahrheit...

Geschrieben ist das Buch aus den Perspektiven der Protagonisten Shaani, Faro, Barein und Lani geschrieben, sodass man die Spannungen greifbar vor Augen hat. Das hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist auf junge Leser angepasst, sodass man einen sehr lockeren Lesefluss hat und der Geschichte leicht folgen kann.
Leider konnte mich die Handlung aber nicht so begeistern, da einfach Großteile der Geschichte vorhersehbar ist, wie zum Beispiel die Wendungen der Beziehungen unter den Charakteren.
Die Idee hinter der Geschichte an sich ist gut, doch definitiv noch ausbaubar.

Fazit:
"Das Feuermädchen" unterhält den Leser mit einer guten Idee, doch die Geschichte hat definitiv noch Luft nach oben.

3,5 von 5 Punkte

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