[Rezension] A little too far 01 - Lisa Desrochers


Infos zum Buch:
Autor/-in: Lisa Desrochers
Preis: 9,95€
Seitenanzahl: 400
Verlag: dtv
Reihe:
1. A little too far
2. A little too much (engl.)
3. A little too hot (21. Januar, engl.)

Klappentext:
Wie konnte das passieren? Wie konnten sie so weit gehen? Ihr Stiefbruder Trent war doch immer Lexis bester Freund und engster Vertrauter. Fluchtartig verlässt Lexi ihre Familie und bricht zu einem Auslandsjahr in Rom auf. Aber auch Tausende von Kilometern entfernt und trotz des attraktiven Alessandro schafft sie es nicht, den Mann, den sie nicht haben kann, zu vergessen...

Erster Satz:
"Mein Ex ist ein Idiot."

Meine Rezension:
Lexie und ihr älterer Bruder Trent sind nicht nur Geschwister, sondern auch beste Freunde. Seit ihrer Kindheit, seitdem ihre Eltern zusammengekommen sind, wachsen sie zusammen auf und erzählen sich alles.
Vor Jahren habe sie sich einmal geküsst, um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, haben sie es als einmaligen Ausrutscher abgetan.
Doch jetzt, wo Lexie kurz vor ihrer Abreise zu einem Auslandsjahr nach Rom, ans andere Ende der Welt, steht, kommen die Erinnerungen wieder hoch. Den letzten Abend verbringen die Geschwister gemeinsam, und es passiert, sie schlafen miteinander. In Lexie weckt das nicht geahnte Gefühle. Jedoch bietet sich keine Gelegenheit mehr, darüber zu reden, es scheint, die Beziehung geschädigt zu haben.

In Rom versucht Lexie, ihren Bruder irgendwie aus dem Kopf zu bekommen. Da kommt der angehende und sehr attraktive Priester Alessandro mit seinem Kunst-Kirchen-Projekt genau richtig. Voller Elan stützt sie sich auf die Aufgabe und findet in Alessandro einen guten Freund und Vertrauten. Doch auch Alessandro kann die Gefühle für ihren Bruder nicht abstellen...

Das Buch zeigt sehr schön, wie man mit Gefühlen umgehen kann. Nämlich dass man zu ihnen stehen soll, egal wie schwierig es auch sein kann, egal was für Konsequenzen entstehen können. Hin und wieder fragt man sich dennoch, warum Lexie jetzt so gehandelt hat, wie sie es hat, aber so kommt man dennoch gut mit ihr klar. Die zwei männlichen Personen Trent und Alessandro lassen die Herzen der Leserinnen höher schlagen, da beide nett und sympathisch sind.

Was den Schreibstil des Buches betrifft, ist dieser sehr umgangssprachlich und jugendlich gehalten. Auf der einen Seite ist für ein Buch für junge Erwachsene gut, aber an manchen Stellen war es dann doch etwas zu viel.

Fazit:
Ein relativ kurzweiliges Buch, aber mit einer sehr guten Message!

4 von 5 Punkte

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