[Rezension] Atemnot - Ilsa J. Bick


Infos zum Buch:
Autor/-in: Ilsa J. Bick
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 352
Verlag: Egmont INK
Reihe: Einzelband

Klappentext:
Es gibt Geschichten, in denen das Mädchen seinen Prinzen findet, und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. So eine Geschichte ist das hier nicht. Jenna Lords Leben verlief bisher nicht gerade wie im Märchen. Ihr Vater ist ein kontrollbesessener Neurotiker und ihre Mutter Alkoholikerin. Früher war ihr älterer Bruder ihr einziger Halt, doch jetzt ist er im Irak stationiert. Und vor einigen Jahren wäre Jenna beinah bei einem Hausbrand ums Leben gekommen. Es gibt Geschichten, in denen das Monster das Mädchen umbringt und alle um das unschuldige Opfer trauern. So eine Geschichte ist das hier auch nicht. Mitch Anderson hat viele Qualitäten: Er ist ein engagierter Lehrer und Lauftrainer. Ein liebevoller Ehemann. Ein Mann mit einer ziemlichen … Anziehungskraft. Und dann gibt es noch die Geschichten, bei denen man schwer sagen kann, wer der Prinz und wer das Monster ist, wer das Opfer und wer es verdient, bis an sein Lebensende glücklich und zufrieden zu leben. Diese Geschichten sind die besten.

Erster Satz:
"<<Hör zu>>, sagt der Kommissar."

Meine Rezension:
Mein erstes Buch von Ilsa J. Bick, da ich es bisher noch nicht in den Genuss der "Ashes"-Reihe kommen konnte. Dementsprechend waren meine Erwartungen nicht so hoch wie vielleicht bei manch anderen.

Schon nach den ersten Seiten fragt man sich, worauf die Geschichte hinausläuft. Da auch der Klappentext nicht sehr aufschlussreich in diesem Hinblick ist, geht man sehr neugierig an die Geschichte heran. Mit jedem neuen Kapitel will man wissen, was noch alles für Ereignisse kommen.
Man muss sich auch erst einmal einlesen, da der Stil der Erzählweise anders als gewohnt ist: Die Kapitel sind durchnummeriert und in Abschnitte eingeteilt. Das liegt daran, dass Protagonistin Jenna ihre Geschichte auf Tonband spricht, man sozusagen ihre Geschichte abhört.

Protagonistin Jenna ist eine Protagonistin, die man nicht von Anfang an ins Herz schließt, da man sie erst einmal kennenlernen muss. Schnell erfährt man, dass sie es noch nie leicht in ihrem Leben hatte, sie leidet unter psychischen Problemen, weshalb sie sogar schon in der Psychatrie war. Von ihren Eltern bekommt man den Eindruck, dass Jenna für sie nur eine Last darstellt, ihr Vater ist Psycho-Dad und ihre Mutter ist alkoholabhängig, ihr geliebter Bruder ist im Irak stationiert.
Doch als sie ihren Lehrer Mr. Anderson trifft, der ihr Liebe und mit Vertrauen entgegentritt, scheint es, als ob ihr Leben eine Wendung nimmt.

Wie schon zuvor erwähnt, erzählt Jenna ihre Geschichte aus der Gegenward, sodass man alles hautnah miterlebt. Die Stimmung ist düster und bedrückend, was vor allem an Jennas Geschichte und ihrem Zustand liegt. Der Schreibstil transportiert diese Gefühle gut.

Fazit:
"Atemlos" ist ein Buch, was einen nicht loslässt, aber mit dem man auf der anderen Seite erst einmal Zeit brauch, um warm zu werden. Die Idee hinter der Geschichte ist etwas Besonderes, da man bzw ich solch eine Geschichte noch nicht gelesen habe. Eine erschreckend reale Geschichte!

4 von 5 Punkte

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