[Rezension] Die Auserwählten im Labyrinth 01 - James Daschner


Infos zum Buch:
Autor/-in: James Daschner
Preis: 16,95 Euro
Seitenanzahl: 496
Verlag: Chickenhouse
Reihe: Auserwählten-Trilogie
1. Die Auserwählten im Labyrinth
2. Die Auserwählten in der Brandwüste
3. Die Auserwählten in der Todeszone

Klappentext:
Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet: eine Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth. Doch er ist nicht der Einzige. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht er einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden.

Erster Satz:
"Sein neues Leben begann im Stehen, umgeben von kalter Dunkelheit und staubiger Luft."



Meine Rezension: 
Bei diesem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie.

Der Leser ist in allen Situationen genauso ahnungslos wie der Protagonist Thomas. Für Thomas beginnt ein ganz neues Leben, er wacht in einem Aufzug auf und hat keinerlei Erinnerungen an sein vorheriges Leben. Sein neues Leben beginnt auf einer Lichtung mit hohen Steinwänden mitten im einen Labyrinth, welches sich täglich verändert, mit vielen anderen Jungs, die schon seit zwei Jahren in diesem Labyrinth wohnen.
Für Thomas, und auch den Leser, ist alles total verwirrend, er weiß nicht, was dies alles zu bedeuten hat und es scheint, als ob ihm keiner helfen will, sich mit diesem neuen Leben auseinanderzusetzen.
Schneller als gedacht kommt Thomas mit seinem neuen Leben klar, auch wenn es ihn belastet, kaum Erinnerungen zu haben.

Doch am nächsten Tag passiert etwas unvorhergesehenes: ein weiterer Teenager kommt auf der Lichtung an. Für die anderen unfassbar, denn die letzten zwei Jahre ist immer nur einmal im Monat ein neues Mitglied angekommen, dazu noch ist dieser Neuankömmling ein im Koma liegendes Mädchen. Sie bringt die Nachricht mit, dass sie die letzte sei und sich alles ändern würde.
Die Jungs geraten in Aufruhr und merken, dass ihnen die Zeit davon läuft. Doch noch immer haben sie keinen Ausweg auf dem Labyrinth gefunden und die Angst ist groß vor den Griewern, den Monstern, die in den Gängen des Labyrinths hausen.
Fieberhaft suchen alle Jungs unter der Leitung der Anführer Alby und Newt zusammen nach einer Lösung, um aus dem Labyrinth zu entkommen. Thomas und das Mädchen spielen dabei keine unwichtige Rolle.

Doch wird es ihnen gelingen, zu entkommen?

Die Handlung ist gut ausgedacht und lässt sich gut verfolgen, jedoch kommt sie mir an manchen Stellen zu langatmig vor. Manche Stellen zogen sich sehr in die Länge.
Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von dem Protagonisten Thomas, mit dem sich der Leser gut identifizieren kann, da er genauso ahnungslos zu Beginn ist, wie man als Leser selbst. Für beide ist alles neu und unverständlich. Zusammen mit Thomas sucht man nach Hinweisen und Lösungen, sich an das Leben auf der Lichtung zu gewöhnen. Diese Bindung ist sehr gut gelungen.

Das Cover des Buches ist gut ausgewählt. Man sieht einen Ausschnitt eines Profiles eines Mannes, es lässt sich vermuten, dass dieser Mann Thomas sein soll. Im Hintergrund sieht man eine Skizze von einem Labyrinth. Das Labyrinth passt sehr gut, da es sich in der Geschichte schließlich um ein Labyrinth dreht.
Der Titel passt ebenfalls gut zur Geschichte, da alle Jungs, die sich "Lichter" nennen, Auserwählte sind, die in dem Labyrinth leben müssen.

Fazit:
Der Autor beschreibt diese Welt im Labyrinth glaubhaft und überzeugend, sodass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. So lässt sich sagen, dass dieses Buch ein guter Auftakt der Trilogie ist.
Jedoch ist der Funken der Begeisterung nicht bei mir übergesprungen. 

3 von 5 Punkte
für mich leider nur Durchschnitt

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