[Rezension][E] Das ist also mein Leben - Stephen Chbosky


Infos zum Buch:
Autor/-in: Stephen Chbosky
Preis: 9,99 Euro
Größe: 330,74 KB
Verlag: Heyne eBooks
Reihe: Einzelband

Klappentext:
Charlie ist sechzehn, er ist in seinem ersten Jahr in der Highschool und hat die Probleme, die man in diesem Alter so hat: mit Mädchen, mit der Schule, mit sich selbst. Zumindest scheint es so zu sein. Doch in den Briefen, die er an einen unbekannten »Freund« schreibt, wird deutlich, dass Charlie eine ganz besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet die Menschen um sich herum, fragt sich, ob sie ihr Leben so leben, wie sie es möchten, und versucht verzweifelt, seine eigene Rolle in all dem, was wir Leben nennen, zu begreifen.

Wir wissen nicht, an wen Charlie seine Briefe schreibt. Aber wir wissen, warum er sie schreibt. Denn in seinem ersten Jahr an der Highschool wird er von einer geballten Ladung Leben erwischt: Veränderungen in der Familie, die erste Liebe, neue Freunde, Partys und Drogen, Gefühlszustände, wie er sie vorher nicht kannte, Bücher, von denen er noch nie gehört hatte. In Briefen an einen "Freund", die so berührend wie erhellend, so komisch wie traurig sind, erzählt er von einem Jahr, das sein Leben für immer prägen wird. Und von einem Geheimnis, das ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er ist … Ein tief berührendes Buch über Freundschaft, Liebe und die Frage, was das alles eigentlich zu bedeuten hat – mit „Das also ist mein Leben” hat Stephen Chbosky einen der schönsten Jugendromane aller Zeiten geschrieben.
 
Erster Satz:
"Lieber Freund, ich schreibe Dir, weil sie meinte, dass du zuhörst und verstehst und nicht versucht hast, auf dieser Party mit einer bestimmten Person zu schlafen, obwohl du das gekonnt hättest." (25. August 1991)


Meine Rezension:
Jeder kommt an einen Punkt in seinem Leben, an dem man über sich, sein Leben und die Rolle im Leben nachdenkt.
Genau an diesem Punkt befindet sich der 16-jährige Charlie im Jahre 1991. Er schreibt Briefe an einen Freund, in denen er ihm berichtet, wie sein Leben verläuft. Er schildert ihm in diesen Briefen alles, was ihm in den Sinn kommt und was ihn beschäftigt. Für Charlie ist dieser Freund die Person, mit der er über alles reden kann und die ihm immer zuhört.
Charlie lebt mit seiner Familie zusammen. Er ist sensibel, in sich gekehrt und beobachtet alles um ihn herum. Nach diesem Sommer steht sein erstes Jahr an der Highschool an, vor dem er Angst hat.
Nachdem sein einziger Freund Michael Selbstmord begangen hat, steht er alleine da. Doch so lange nun auch wieder nicht, denn sein Englischlehrer Bill wird zu seinem Freund. Er bietet Charlie an, immer zu ihm zu kommen, wenn er Probleme hat. Außerdem gibt er Charlie Bücher, die er lesen soll und Aufsätze drüber schreiben soll. Bill wird für Charlie zu einer wichtigen Person, die ihn immer wieder Anstöße gibt, um am Leben teilzunehmen.
Zunächst weiß Charlie nicht, was er darunter verstehen soll, bis er auf Patrick und Sam trifft. Die beiden sind Stiefgeschwister und von Anfang an nett zu Charlie.
Patrick verhält sich wie ein Bruder Charlie gegenüber, er ist nett und humorvoll. In Sam verliebt sich Charlie sofort, auch wenn sie ihm sofort klar macht, dass sie nicht so für ihn empfindet. Zwar ist es für Charlie erst einmal schwierig dies zu akzeptieren, aber das stört ihn dann doch nicht, mit den beiden befreundet zu sein.
Durch die beiden findet Charlie Freunde, sie nehmen ihn mit auf Parties und zeigen ihm das Leben.
Durch Sam und Patrick ändert sich Charlies komplettes Leben.

Das gesamte Buch besteht aus den Briefen Charlies an einen unbekannten Freund, in denen er sein Leben erzählt. Dies ist mal eine andere Art, ein Buch zu schreiben.
Anfangs sind Charlies Sätze noch recht abgehackt, mit der Zeit werden sie flüssiger, was auch auf Charlies Entwicklung zurückgeführt werden kann, denn mit der Zeit wird er selbstsicherer und entschlossener.

Auch das Cover ist sehr gut gestaltet. An sich sieht es sehr unscheinbar aus, aber liest man das Zitat, realisiert man, dass genau diese Aussage sich perfekt auf Charlie anwenden lässt.

"Das also ist mein Leben und ich will, 
dass du weißt, 
ich bin glücklich und traurig zugleich 
und versuche noch immer herauszufinden, 
wie das eigentlich sein kann." 

Schon ganz am Anfang schreibt Charlie dies seinem Brieffreund. Diese Aussage trifft den Kern der Geschichte.
Die gesamte Geschichte ist durchdacht und mit dem Ende hat man gar nicht gerechnet.

Fazit: 
Eine Meisterleistung des Autors. Das Buch beschreibt das Erwachsenwerden eines 16-jährigen Jungen und trifft schon mit dem Zitat auf dem Cover den Kern der Aussage.
Auch wenn man kein Fan von solchen Büchern ist, sollte man dieses Buch dennoch lesen, es berührt einen!

5 von 5 Punkten
Must-Read!

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